Halbzeit! Jetzt die Pause richtig nutzen

Der August gehört zu meinen Lieblingsmonaten. Es riecht nach Sommer – ok, in diesem Jahr im Norden leider nicht so richtig oft – und der Terminkalender lässt Luft zum Atmen. Für mich genau der richtige Moment, den Wellen beim Wellen zuzuschauen und das erste Halbjahr Revue passieren zu lassen. Wie bei Fußball, wenn der Trainer die erste Spielhälfte für die Spieler zusammenfasst und die Strategie für die kommenden 45 Minuten ausgibt.

 

Zuerst schaue ich mir den Soll-Ist Zustand meiner Planung an, die ich im Januar gemacht habe. Dabei betrachte ich jede Aktion separat.

Und hier die To-dos:

– Art der Aktion (z. B. Mailing-Aktion, Beilage, Vortrag, Workshops, Messeauftritt)

– Ziel der Aktion Soll/Ist?

– Kosten der Aktion Soll/Ist

– Return on Investment (ROI)

– Welche Zielgruppen wurden angesprochen?

– Welche Zielgruppen haben respondiert?

– Was ist gut gelaufen?

– Wo sind Verbesserungspotenziale?

 

Im nächsten Schritt nehme ich das zweite Halbjahr noch einmal genau unter die Lupe. Welche meiner geplanten Aktionen bedarf aufgrund meiner aktuellen Analyse möglicherweise einer Feinjustierung. Wenn ich beispielsweise feststelle, dass ein Werbebrief per Post bei einer Zielgruppe nicht gefruchtet hat, die Planung für die kommenden Monate noch einmal eine Aktion vorsieht, dann ersetze ich sie logischerweise. Jede Position in meiner Planung wird so überprüft. Im Ergebnis sind vielleicht zwei Mailings neu zu gestalten.

 

Und genau jetzt wird es spannend. Es ist Zeit fürs Brainstorming. Eine kurze Analyse im Internet zeigt mir, was in den letzten sieben Monaten an Kampagnen gut gelaufen ist. Inspiration gibt es auf den Seiten von Werben & Verkaufen (www.wuv.de) und bei der Absatzwirtschaft (www.absatzwirtschaft.de). Sind die Vorbereitungen gemacht, kommt der schöne Teil. Mit Stift und Papier ausgerüstet, setze ich mich an die Elbe und sammle Ideen für die zu ersetzenden Aktionen.

 

Darüber hinaus gehe ich noch einmal in mich und überlege, welche Themen mich noch umtreiben. Vielleicht eine neue Workshop-Reihe, Webinare oder auch Online-Produkte? Wenn sich meine Gedanken konkretisiert haben, prüfe ich die Machbarkeit. Ist ausreichend Budget in Form von Zeit und Kapital für die Projekte vorhanden? Sind die Pläne weiter gereift, treffe ich mich mit lieben Freunden aus meinem Netzwerk, um mir Feedback einzuholen. Und dann geht es sofort in die Umsetzung.

 

Und hier der Praxistipp für Sie:

Gehen Sie Ihre Werbeplanung konsequent Punkt für Punkt durch.

Streichen Sie Aktionen, die für das zweite Halbjahr nicht mehr stimmig sind.

Nehmen Sie sich Zeit:

  1. a) Ihre Planung mit neuen Ideen zu füllen.
  2. b) Neue Angebote zu kreieren.

 

Viel Spaß beim Brainstorming

Herzlichst, Andrea Weiss

Erst testen, dann starten

Erfolgreiche Unternehmer testen zuerst ihre Ideen für neue Produkte und Dienstleistungen, bevor sie viel Zeit und Geld investieren.

Kennen Sie auch dieses Gefühl der Ungeduld, wenn Sie für Ihren Einfall zu einem „grandiosen“ Angebot brennen? Der erste Impuls ist dann häufig, sofort die Marketing-Maschine anzuwerfen und los geht’s. Erfolgversprechender ist jedoch, zuerst eine kleine Marktforschung zu starten. Testen Sie am „lebenden Objekt“ – Ihren Wunschkunden. Und nur an Ihren Wunschkunden – exakt die Gruppe von Menschen, die später Geld für Ihr Angebot ausgeben sollen.

Das Internet bietet viele Möglichkeiten, Online-Markforschung zu betreiben. Stellen Sie zuerst die für Sie wichtigsten Fragen zusammen. Themenfelder sind u. a.:

  • der Bedarf
  • die Verwendungshäufigkeit
  • das Einkaufsverhalten
  • der Preis
  • das Informationsverhalten

Gerade die Frage nach dem Informationsverhalten wird gerne vergessen. Da Werbebudgets endlich sind, gehört sie unbedingt in Ihren Katalog. So können Sie sicherstellen, dass die von Ihnen gewählten Kommunikationskanäle auch wirken.

Bauen Sie einen Fragebogen mit Antwortmöglichkeiten nach dem Multiple Choice Prinzip auf. Das macht die Auswertung später wesentlich einfacher.

Wenn Ihre Wunschkunden im B2B-Umfeld sind, dann bietet Xing (www.xing.com) eine gute Möglichkeit der Online-Marktforschung. QuestionPro ist ein Marktforschungs-Tool, dass Sie auf dieser Plattform einsetzen können. Für Premium Mitglieder bei Xing ist die Nutzung des Tools sogar kostenfrei. (Stand: 8. Januar 2017).

 

Weitere Online Tools sind:

 

Facebook Gruppen sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, Ihre Zielgruppen zu befragen. Das Basistool von Survey Monkey ist kostenfrei. Und sie können es mit nur wenigen Clicks in Facebook einbinden.

 

Wenn Sie rund 250 Antworten gesammelt haben, bekommen Sie mit den Ergebnissen Ihrer Auswertung schon einen guten Überblick, ob Ihre Idee den Markt rockt. Starten Sie im Anschluss mit den gewonnenen Erkenntnissen die Entwicklung Ihres neuen Angebotes.

 

Wenn Sie mehr über Marktforschung wissen wollen – am 20. September und am 14. November 2017 finden meine Workshops „Jagen Sie kein Phantom – Marktforschung mit einfachen Mitteln“ statt.

 

Weitere Details finden Sie hier

hei Workshop: Jagen Sie kein Phantom – Marktforschung mit einfachen Mitteln

Wollen Sie Ihr Bauchgefühl mit Fakten untermauern? Am 4. Juli 2017 startet der nächste Workshop. Inspirierenden Atmosphäre, das „Gewusst-wie“ und erprobte Tipps warten auf Sie. Machen Sie Marktforschung zu Ihrem besten Freund. Alle Details gibt’s unter folgendem Link:
Impuls-Werkstatt

hei Workshop: Jagen Sie kein Phantom – Marktforschung mit einfachen Mitteln

Nächster Termin ist der 11. Mai 2017. In der inspirierenden Atmosphäre des Stilwerks lernen Sie das „Gewusst-wie“ kennen. Machen Sie Marktforschung zu Ihrem besten Freund. So sind Sie Ihrem Wettbewerb immer eine Nasenlänge voraus. Alle Details finden Sie unter folgendem Link:
Impuls-Werkstatt

Investieren Sie wirklich in die richtigen Werbekanäle?

Ihr Werbebudget ist endlich. Doch allzu gerne erliegen wir den Verführungen, die als Schnäppchen getarnt am Wegesrand lauern. Marktforschung hilft Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und Verführungen zu widerstehen. Ihr Geld ist dort gut angelegt, wo Sie exakt Ihre Zielgruppe treffen.

Finden Sie heraus, welche Social Media Kanäle von Ihren Wunschkunden bevorzugt werden und welche weiteren Informationskanäle interessant sind.

Mehrere Möglichkeiten stehen Ihnen jetzt zur Verfügung:

  1. Sie nutzen die nächsten Verkaufsgespräche und flechten Ihre Fragen nach dem Informationsverhalten ein. Im Anschluss notieren Sie das Ergebnis in einer Excel-Tabelle.
  2. Sie bereiten die Frage nach dem Informationsverhalten so auf, dass Sie Multiple Choice Möglichkeiten vorgeben und der Kunde sie einfach ankreuzen kann. Das macht die Auswertung am Ende der Befragung einfacher.
  3. Sie stehen erst am Anfang Ihres Business? Dann integrieren Sie diese Frage einfach in Ihre Markforschung, die Sie hoffentlich vor dem Start Ihrer Selbstständigkeit durchführen.

Wenn Sie rund 200 Antworten gesammelt haben, dann verfügen Sie über eine gute Grundlage, Ihre Entscheidungen zu treffen.

Sie sind auf den Geschmack gekommen und wollen mehr über Marktforschung und die Einsatzmöglichkeiten wissen? Mein Workshop „Jagen Sie kein Phantom – Markforschung mit einfachen Mitteln“ bietet viele erprobte Praxis-Tipps und Inspiration.

Alle Details finden Sie unter folgendem Link:
Impuls-Werkstatt

Rocken Sie Ihren Markt! 7 Geheimnisse, die Ihr Business beflügeln

Unbedingt live dabei sein: Am 30. Mai von 10.00 bis 12.00 Uhr beim Gründerforum in der Handelskammer Hamburg!

Erstklassige Produkte und Dienstleistungen anzubieten reicht heute in der Regel nicht mehr aus, um als Unternehmer erfolgreich zu sein. Die alte Händlerweisheit „Wer nicht wirbt, der stirbt“, ist heute aktueller denn je. Aber was macht angesichts des veränderten Konsum- und Kommunikationsverhaltens Sinn? Wie denken Kunden heute? Wie wecken Sie das Interesse und welche Marketingmaßnahmen kommen wirklich an?

Die Teilnahme ist kostenfrei! Eine Anmeldung erforderlich.

Nachfolgender Link führt zur Anmeldung und weiteren Informationen:
https://www.hk24.de/System/vst/1198812?id=235467&terminId=394101

 

Es ist geschafft: Die Listung als Berater beim BAFA ist perfekt!

Früher „Gründercoaching Deutschland“ jetzt „Förderung unternehmerischen Know-hows“ durch das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Als gelisteter Berater begleite ich Gründer und gestandene Unternehmen bei der Eroberung ihres Marktes.

 

Die Details zu den Zuschüssen und dem Prozedere gibt es unter folgendem Link:
www.bafa.de

 

Oder einfach anrufen und kostenfreien Beratungstermin vereinbaren.

hei Workshop: Jagen Sie kein Phantom – Marktforschung mit einfachen Mitteln

Nächster Termin ist der 31. März. Machen Sie Marktforschung zu Ihrem besten Freund. So sind Sie Ihrem Wettbewerb immer eine Nasenlänge voraus. Alle Details finden Sie unter folgendem Link:
Impuls-Werkstatt

Workshop: Jagen Sie kein Phantom – Marktforschung mit einfachen Mitteln

Am 24. Januar startet der neue Tages-Workshop. Lernen Sie die erprobten Werkzeuge und das „Gewusst-wie“ bei der Marktforschung kennen. Alle Details finden Sie unter folgendem Link:
Impuls-Werkstatt

 

Das Jahr neigt sich dem Ende zu

Langsam kehrt Ruhe ein. Die letzten Punkte auf der To-do Liste sind erledigt und die Geschenke verpackt. Weihnachten kann kommen.

Genau die richtige Zeit, das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen.

 

Ziehen Sie Bilanz

Nehmen Sie sich ein bis zwei Stunden Zeit und schreiben Sie auf, was in diesem Jahr wirklich gut gelaufen ist. Sowohl kleine als auch ganz große Erfolge, neue Kontakte, die Sie geschlossen haben, neues Wissen und Erkenntnisse die Sie gewonnen haben und in welchen Situationen Sie Mut bewiesen haben, die eigenen Grenzen zu überwinden.

Wenn wir all diese kleinen und großen Erfolge aufschreiben, schöpfen wir Kraft für neue Taten. Das Jahr Revue passieren zu lassen bringt ganz häufig auch die Erkenntnis, dass Situationen, die wir als wenig positiv eingeschätzt haben, im Rückblick durchaus eine Chance für unsere geschäftliche Entwicklung beinhalteten.

 

Aus Fehlern lernen

Echtes Wachstum können wir aber nur erreichen, wenn wir auch die Ereignisse und Situationen beleuchten, die weniger gut waren. Welches Projekt ist beispielsweise nicht nach Ihren Vorstellungen gelaufen? In welcher Situation haben innere Glaubenssätze Ihren Erfolg verhindert?

Mit diesen Erkenntnissen können wir an uns arbeiten. Wir haben die Chance, innere Blockaden aufzulösen und aus diesen Lernerfahrungen neue Handlungsansätze zu generieren.

 

Gehen Sie Monat für Monat durch und machen Sie Ihre Bestandsaufnahme.